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Von „Kodorf“ nach „Meerleben“: Gemeinschaftliches Bauen auf dem Land liegt im Trend

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Guten Tag!

Möchten Sie aufs Land ziehen? Und das am liebsten in Gemeinschaft mit anderen? Mit diesem Wunsch sind Sie nicht allein. Viele denken derzeit darüber nach – Landleben ist gerade sehr angesagt, zumal das Bauen und Wohnen in der Stadt teuer geworden ist.

Auf dem Land soll es nicht gerade das letzte Kuhdorf sein. Aber wie wäre es mit einem „KoDorf“? Diesen bewusst mehrdeutigen Namen trägt ein Siedlungs- und Neubauprojekt, das gerade an zwei Orten entwickelt wird: in Wiesenburg im Fläming (Brandenburg) und in Erndtebrück im Wittgensteiner Land.

Sie lesen im Landbrief:

– Gemeinschaftlich wohnen:  Was steckt dahinter?
– Ländliche Urbanität: Geht das zusammen?
– Beispiel I: „KoDorf“ in Erndtebrück
– Beispiel II: Das Wohnprojekt „Tapetenwechsel“ in Borken
– Einfamilienhaus: (k)ein Auslaufmodell?
– Dörfliche Dichte im Baugebiet
– Beispiel III: Ein etwas anderes Feriendorf – „Gehtdoch“ und „Warumnicht“

Erndtebrück ist eine Kleinstadt mit etwa 7.000 Einwohner:innen im Wittgensteiner Land. Dort soll auf einer ehemaligen Gewerbefläche rund um ein aufgegebenes Sägewerk eine Wohnlandschaft mit sieben Hofplätzen entstehen, eben das KoDorf Erndtebrück. An jedem dieser Hofplätze, so ist es geplant, sollen drei kleinere Häuser von 30 bis maximal 65 m2 Fläche stehen. Außerdem sollen Gemeinschaftsräume und Werkstätten hinzukommen. Ein Gäste-Appartement, eine offene Küche mit langem Tisch und ein Co-Working-Raum sind ebenfalls fest eingeplant.

Sie finden, solche Fenster nerven?

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