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Fleisch aus dem Labor. Mehr Schein als Sein?

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Guten Tag!

Fleisch essen, ganz ohne Tierleid und Umweltprobleme – das klingt, als hätte sich hinter der nächsten Ecke mindestens ein mittelgroßer Haken versteckt. Sogenanntes In-vitro-Fleisch, also künstlich kultiviertes „Laborfleisch“, verspricht aber genau das. Gut für Umwelt, Tierschutz und Gesundheit. Sogar einen Beitrag zur Ernährungssicherheit soll es leisten. Findige Agenturen sprechen in dem Kontext auch von „clean meat“, also von „sauberem Fleisch“. Geschmacklich ohne Einbußen. Ein verbessertes Original ganz ohne negative Auswirkungen. Denn: Kultiviertes Fleisch ist kein Ersatzprodukt. Es ist echtes Fleisch und im Hinblick auf Aussehen, Geruch und Geschmack identisch mit dem aus konventioneller Herstellung.

Zu schön, um wahr zu sein? Dem wollen wir heute nachgehen. Wir wollen verstehen, wie Laborfleisch eigentlich entsteht. Wir fragen, ob wir in absehbarer Zeit im Kühlregal wählen können zwischen Hackfleisch vom Rind und pflanzlichen Imitaten – und ob wir dort auch zum Hack aus dem Labor greifen können. Und wir wollen einen Eindruck davon bekommen, welche Probleme In-vitro-Fleisch tatsächlich mindern kann und wo die Versprechung mehr Schein als Sein sind. Zuallererst aber klären wir die Frage:

Wie entsteht In-vitro-Fleisch?

Fleisch besteht zu einem Großteil aus tierischem Muskelgewebe, das auch außerhalb des Körpers eines Tieres in einer Zellkultur wachsen kann.

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