Die Kolumne von Hermann-Josef Thoben: Aus dem Maschinenraum der Landesplanung

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Liebe Leserinnen und Leser,
 
ich beginne meine erste Kolumne bewusst mit meiner eigenen Vita. Denn sie hat meine Sicht auf die Landesplanung geprägt.

Aufgewachsen bin ich in den 1950er- und 1960er-Jahren in einem Dorf mit 1000 Einwohnern, vielen Flüchtlingen und einem eigenen Gemeinderat in Westniedersachsen. Nach dem Studium und Referendariat mit städteplanerischen Schwerpunkten begann ich meinen beruflichen Werdegang 1978 in der Agrarverwaltung in Schleswig-Holstein. Zunächst ging es um Flurbereinigung, Wegebau und Dorferneuerung.

Zwischen Bauernküche und Bürgermeisterbüro

Von 1978 bis 1991 war ich Dezernent im sogenannten nachgeordneten Bereich des Landwirtschaftsministeriums. So saß ich als Planer sowohl beim Bauern in der Küche als auch im Büro des Bürgermeisters. Ab 2015 war ich Referatsleiter in den für ländliche Entwicklung zuständigen Ministerien in Schleswig-Holstein.

Aus 300 Vorschriften werden 3000

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